Mit dem neuen MEER PC 2015 verabschiede ich mich vollständig von magnetischen Festplatten als Arbeitslaufwerke und setze auf die deutlich schnelleren und mittlerweile auch zuverlässigeren SSDs. Einzig als Archivfestplatte nutze ich weiterhin die 6 TByte große WD Green. Diese speichert abgeschlossene Projektdateien, Musik und andere Daten, die ich nur noch selten benötige. Mit einer Umdrehungszahl von 5.400 Umdrehungen pro Minute arbeitet die Festplatte dabei besonders leise und stromsparend – also ideal, um langfristig große Datenmengen sicher aufzubewahren.
WD Green 6 TByte: Lohnt sich eine langsame Festplatte noch?
Für den MEER PC 2015 war mir wichtig, das System durch schnelle SSDs vor einem möglichen Flaschenhals zu schützen. Daher habe ich mich für drei 1 TByte große SSDs im RAID 0 Verbund als Hauptlaufwerk entschieden. Die WD Green fungiert dagegen nur als reines Archivlaufwerk für weniger kritische Daten. Ihr Vorteil liegt in ihrer hohen Kapazität bei gleichzeitig niedrigem Stromverbrauch und geringer Geräuschentwicklung, was sie für den Einsatz als reines Archivmedium prädestiniert.
Im täglichen Betrieb hat sich gezeigt, dass die WD Green bei der Verwaltung größerer Datenmengen zuverlässig arbeitet, solange sie nicht als aktives Arbeitslaufwerk verwendet wird. Für intensive Bearbeitungen kopiere ich die Dateien auf meine SSDs, um von deren hoher Geschwindigkeit zu profitieren. In Kombination mit einem Silent Max HD-Vibrationsdämpfer habe ich die Festplatte zusätzlich entkoppelt und kann dadurch Vibrationen und unerwünschte Geräusche weiter minimieren.
Obwohl ich für aktuelle Arbeitsaufgaben vollständig auf SSDs umgestiegen bin, sehe ich die WD Green als ideale Archivlösung. Mit 6 TByte Speicherplatz bietet sie ausreichend Kapazität, um große Mengen an Fotos, Videos und alten Projekten langfristig zu sichern. Für Anwender, die eine energieeffiziente und leise Archivfestplatte suchen, ist die WD Green eine gute Wahl, da SSDs in dieser Größe noch deutlich teurer sind.
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